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Die südlichste Region Spaniens erstreckt sich auf mehr als 83.000 km² zwischen Atlantik und Mittelmeer und bildet in ihrer westlichen Ausdehnung die Grenze zum südeuropäischen Nachbarn Portugal. Aufgrund seines landschaftlichen, kulturellen und geschichtlichen Reichtums gehört Andalusien zu einer der beliebtesten Tourismusregionen Spaniens. So finden sich im Inland zahlreiche beeindruckende Städte wie Sevilla oder Granada, in denen man noch heute auf den Spuren der andalusisch-maurischen Kultur wandeln kann. Aufgrund ihrer kulturellen und geschichtlichen Bedeutung gehören nicht wenige der imposanten Bauwerke, wie zum Beispiel die Kathedrale von Sevilla, heute zum UNESCO Welterbe.

Das Wahrzeichen der Region ist zweifelsohne der Flamenco. In der Karwoche und zur Aprilmesse beherrscht der feurige Tanz die Straßen Andalusiens. Die Damen, las Flamencas genannt, tragen die wunderschönen und aufwendig gestalteten Flamencokleider und die Herren ihre besten Sonntagsanzüge. So herausgeputzt wird dann mit Familie und Freunden in unzähligen kleinen Festzelten gefeiert – ein Augen- und Ohrenschmaus für Besucher und Einheimische. Noch bekannter als der Flamenco sind wohl nur die Küsten Andalusiens. Kilometerlange, feinsandige Strände und raue Steilküsten prägen das Bild der Landschaft entlang des Ozeans. Zu einer der beliebtesten und wohl auch schönsten Küstenabschnitte gehört unbestritten die Costa de la Luz – die Küste des Lichts.

Urlaub an der Costa de la Luz – Naturparadies mit historischem Flair

Die Costa de la Luz zieht sich über ca. 200 Kilometer im äußersten Südwesten Spaniens entlang der Atlantikküste bis zur Straße von Gibraltar und macht ihrem Namen wirklich alle Ehre. Die sanft abfallenden, scheinbar endlosen Sandstrände ziehen immer wieder Sonnenanbeter und Wasserratten aus der ganzen Welt in ihren Bann, denn hier herrscht das ganze Jahr über sonniges und trockenes Wetter und auch die Winter sind angenehm mild. Zudem sorgt die Lage direkt am Atlantik für stärkere Winde und höhere Wellen – deshalb gilt die Costa de la Luz als echtes Wassersportparadies und ist insbesondere bei Surfern sehr beliebt.

Auch der Nationalpark Coto de Doñana spiegelt die landschaftliche Schönheit der Region wider. Dank der facettenreichen Flora und Fauna und der bis zu 40 Meter hohen Dünen ist das wichtigstes Feuchtgebiet Spaniens seit 1994 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Neben der landschaftlichen Schönheit hat die „Küste des Lichts“ noch zahlreiche weitere Reisehighlights zu bieten. In Tarifa, der südlichsten Stadt Andalusiens, finden sich nicht nur zahlreiche Zeugen der maurischen Vergangenheit (zum Beispiel die Burg Castillo de Guzmán), auch die weltberühmte Straße von Gibraltar verläuft quasi direkt vor den Toren der Stadt. Von hier aus kann man auf das nur 14 Kilometer entfernte Afrika blicken und mit etwas Glück auch Wale oder Delfine beobachten. So findet zum Beispiel jeder mit einer Ferienwohnung in Conil de la Frontera die perfekte Urlaubsunterkunft für eine erholsame und ereignisreiche Auszeit an Spaniens Traumstränden.

Ferienwohnung Urlaub in Conil de la Frontera / Andalusien

Ferienwohnung Urlaub in Conil de la Frontera

Sehenswürdigkeiten in Jerez de la Frontera

Auch die Heimat des Sherry, Jerez de la Frontera, bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. So ist die arabische Burg Alcazar mit ihren Höfen, Gärten und Bogengängen ein besonders eindrucksvolles Beispiel der maurischen Baukunst und beherbergt neben einem arabischen Bad auch eine Camera Obscura. Zudem ist Jerez de la Frontera international für seine edlen andalusischen Pferde bekannt. Bei einem Besuch der Schule der Reitkunst oder des alljährlichen Reiterfestes können Besucher die einmalige Symbiose zwischen Pferd und Reiter bewundern. Eine weitere Besonderheit der Costa de la Luz ist die sogenannte Ruta de los Pueblos blancos, die Straße der weißen Dörfer. Typisch für die Orte auf dieser Route sind die schneeweißen Fassaden, roten Ziegeldächer und die schmalen, verwinkelten Gassen, die noch heute den Zauber vergangener Zeiten zu atmen scheinen. In vielen der Dörfer vereint sich die Architektur des christlichen Abendlandes mit dem kulturellen Erbe der Mauren und schafft so ein einzigartiges Stadtbild, das jedem der Orte seinen ganz eigenen Charakter verleiht. Zu einem der beliebtesten weißen Dörfer an der Costa de la Luz gehört der ehemalige Fischerort Conil de la Frontera.

Conil de la Frontera – weiße Perle am Atlantik

Neben der typischen Architektur fällt an Conil de la Frontera besonders die einzigartige Küstenlandschaft auf. Kilometerlang erstrecken sich praktisch unberührte Strände mit feinem, fast goldfarbenem Sand, nur unterbrochen von Steilküsten mit kleinen versteckten Buchten – damit sind sie ein echtes Paradies für jeden sonnenhungrigen Badeurlauber. So schön die Küste sich präsentiert, so zauberhaft ist auch die Unterwasserwelt rund um Conil de la Frontera. Beim Tauchen kann man den Bewohnern des Ozeans ganz nahe kommen – und dabei vielleicht noch den einen oder anderen archäologischen Überrest vergangener Zeiten entdecken.

Ein besonderer Tipp für Romantiker: der Sonnenuntergang an den Calas de Roche, kleinen, teils verborgenen Felsbuchten, gehört zu den schönsten der Region. Doch Conil hat noch mehr zu bieten als Sonne, Strand und Meer. In den Gassen der Altstadt kann man wunderbar bummeln, in den mit Blumen farbenprächtig geschmückten Hinterhöfen eine Pause einlegen und sich in der Ruhe und Schönheit des kleinen Ortes verlieren. Zur Stärkung sollte man unbedingt den weltberühmten Roten Thunfisch probieren, der noch heute auf die traditionelle Almadraba-Art, einer seit mehr als 3.000 Jahren praktizierten Fischfangkunst, gefangen wird,. Und auch einen Besuch des Wahrzeichens von Conil, des Torre de Guzmán, sollte man sich während des Aufenthaltes unbedingt vornehmen.

Stressfrei & individuell urlauben in Ferienwohnungen

Bei einem Aufenthalt in Conil de la Frontera empfiehlt es sich, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus zu mieten. Die Vorteile einer solchen Urlaubsunterkunft liegen dabei klar auf der Hand: neben der Geldersparnis sind für viele Gäste vor allem die Flexibilität und die familiäre Atmosphäre ein entscheidender Pluspunkt. Denn mit einer Ferienwohnung ist man nicht an feste Essenszeiten oder andere Einschränkungen gebunden und kann seinen Urlaub ganz nach den eigenen Wünschen gestalten. Für viele Besucher ist auch die persönliche und fast schon heimische Atmosphäre einer Ferienwohnung ein Grund, diese Form der Urlaubsunterkunft zu wählen.

Denn statt eines durchstrukturierten Hotelzimmers findet man hier mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Domizile, die sowohl Ausgangspunkt als auch Rückzugsort sind. Hier erlebt man das typisch andalusische Lebensgefühl hautnah und kommt sehr schnell mit den äußerst gastfreundlichen Bewohnern Conils in Kontakt – der ein oder andere Geheimtipp für einen tollen Ausflug ist dabei selbstverständlich inklusive. Zudem kann man eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus ganz nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen auswählen. Urlaub in Familie oder mit den Freunden? Der Vierbeiner soll mit? Meerblick oder Altstadtflair? Kein Wunder also, das immer mehr Menschen diese Form der Urlaubsunterkunft einem Hotel vorziehen.

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