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Sehenswürdige Städte in Amerika

New York City – ein Klassiker

An der Ostküste der USA liegt die Stadt New York City, eine der bedeutendsten Metropolen der Welt und zugleich die US-amerikanische Stadt mit den meisten Einwohnern. Rund 8,3 Millionen Menschen leben auf einer Fläche von 1.214,4 km². New York besteht aus den 5 Stadtgebieten Manhattan, Staten Island, Brooklyn, The Bronx und Queens und darf bei keinem USA Urlaub fehlen.

Wer einmal im Zentrum der Stadt gestanden hat, wird schnell merken, dass man New York City mit keiner anderen Stadt weltweit vergleichen kann. Allein die atemberaubende Skyline mit ihren unzähligen Wolkenkratzern ist beeindruckend. Die beiden Türme des World Trade Centers, die im Jahr 2011 durch ein Attentat zerstört wurden, welches tausende von Menschen das Leben kostete, waren bis dahin die höchsten der Stadt. Vom World Trade Center ist inzwischen nur noch „Ground Zero“ übriggeblieben. Auch das Empire State Building überragt mit einer Höhe von 381 Metern alle anderen Gebäude der Stadt. Derzeit wird das One World Trade Center erbaut, das eine Höhe von 541,3 Metern haben soll.

Das Wahrzeichen New York Citys sind letztendlich aber nicht ihre hohen Bauten, sondern vielmehr die Freiheitsstatue, die „Statue of Liberty“, welche im Jahr 1886 eingeweiht und auf Liberty Island errichtet wurde. Aufgrund ihrer großen Bedeutung für die USA und die Welt, wurde sie von der UNESCO bereits zum Weltkulturerbe erklärt.

Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Brooklyn Bridge, welche über dem East River entlangführt, der Central Park, der Bronx Zoo, das Museum of Modern Art, der Broadway sowie die weltbekannte Börse, die Wall Street, die sich im Stadtteil Manhattan befindet.

San Francisco – nicht nur Golden Gate Brigde

Am Pazifischen Ozean und somit an der Westküste der USA, liegt die Stadt San Francisco. Sie gehört zum US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Auf 600,7 km² leben etwa 805.230 Menschen. Da die gesamte Metropolregion allerdings 4,3 Millionen Einwohner hat, ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von ca. 6.655 Einwohnern je Quadratkilometer.

Das Wahrzeichen der Stadt ist unumstritten die Golden Gate Bridge, die zur Bucht von San Francisco – über das so genannte Golden Gate – führt. Die 25 Meter breite und 2,8 Kilometer lange Brücke wurde im Mai des Jahres 1937 für den Verkehr freigegeben. Jeder Tourist sollte diese Brücke besichtigen und auch auf einen Besuch des Viertels „Fisherman`s Wharf“ nicht verzichten, welches sich am Stadthafen befindet. Bars und Restaurants, die zum Genießen einladen, gibt es hier ebenso wie das angesagte Pier 39, in welchem das ganze Jahr über ein Rummel angesiedelt ist.

Die weltbekannte Lombard Street ist ebenfalls ein Muss bei jedem Besuch der Stadt. Durch ihr enormes Gefälle von bis zu 27 Prozent war es notwendig, die Straße in Serpentinen zu bauen. Die Lombard Street gilt als weltweit kurvenreichste Straße. Wer nach Ruhe und Entspannung sucht, sollte durch den Golden Gate Park schlendern, der neben einem botanischen Garten auch ein Aquarium, einen japanischen Teegarten sowie das Planetarium beherbergt.

Architekturbegeisterte werden in San Francisco große Freude erleben, denn viele Häuser sind im viktorianischen Stil erbaut und noch heute sehr gut erhalten. Architektonisch interessant dürfen zudem die Old Saint Mary’s Cathedral an der California Street sowie die Transamerican Pyramid – einer der höchsten Wolkenkratzer der Stadt – sein.

Washington D.C. – die Hauptstadt der USA

Washington D.C. (eigentlich Washington District of Columbia) ist heutzutage unumstritten die wichtigste Stadt der USA, denn sie ist die Hauptstadt des Landes. Gleichzeitig beherbergt sie den Regierungssitz. Benannt wurde die Stadt nach George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. In Washington D.C. leben rund 632.320 Menschen, wobei die gesamte Region rund 8,1 Millionen Menschen eine Heimat bietet. Sie teilen sich eine Fläche von 177 km². Hieraus ergibt sich die Bevölkerungsdichte von etwa 3.572 Einwohnern je Quadratkilometer.

Das Wahrzeichen der Stadt Washington D.C. ist das Weiße Haus, der Wohn- und Amtssitz des jeweiligen Präsidenten. Politisch relevant ist zudem das Kapitol, in welchem Senat und Repräsentantenhaus ihren Sitz haben. Als nicht weniger interessant erweist sich das Lincoln Memorial, welches eine 6 Meter hohe Statue des früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln beherbergt. Idealerweise sollte jeder Besucher in den Morgenstunden anreisen, um das Spiegelbild dieses architektonischen Meisterwerks im so genannten Spiegelpool, der vor dem Gebäude liegt, zu betrachten.

Der bekannteste Friedhof der Stadt ist Arlington N. Cemetery. Nicht nur rund 240.000 Soldaten und Astronauten wurden auf diesem Friedhof begraben, sondern auch sehr wichtige Persönlichkeiten aus der Politik der USA. Auch das Grab des einstigen US-Präsidenten John F. Kennedy befindet sich hier. Seine Frau wurde ebenfalls an diesem Ort beigesetzt. Auf dem Friedhof befinden sich zudem folgende Sehenswürdigkeiten: das Conferderate Monument, das Memorial Amphi-Theater sowie das Arlington House und die Henderson Hall.

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Union Station, Georgetown, das Washington Monument, das Old Stone House sowie das Old Post Office.

Phoenix – indianische Wurzeln

Phoenix liegt im US-Bundesstaat Arizona und ist nicht nur dessen größte Stadt, sondern auch die Hauptstadt. Auf der Liste der größten Städte der gesamten USA rangiert Phoenix auf Platz 6, unmittelbar hinter Philadelphia. Auf einer Fläche von 1.230,5 km² leben derzeit rund 1,44 Millionen Menschen, im gesamten Gebiet sogar 4,19 Millionen. Somit leben rund 1.175 Menschen auf einem Quadratkilometer Land.

Phoenix lädt den Besucher unter anderem dazu ein, sich auf die Spuren der Indianer zu begeben und hat zugleich architektonisch einiges zu bieten. Im Phoenix Museum of History erfahren Touristen alle wesentlichen geschichtlichen Fakten der vergangenen 2.000 Jahre und können das indianische Kunsthandwerk erkunden. Die Hohokam-Indianer-Stätten können im Pueblo Grande Museun & Cultural Park besichtigt werden. Zwischen 900 und 1.100 nach Christus siedelte sich dieser Indianerstamm in Arizona an, verschwand jedoch bereits im 14. Jahrhundert wieder. Die Ausgrabungsstätte berichtet sehr viel Interessantes aus der Indianer-Kultur.

Geschichtlich mindestens ebenso relevant ist der Heritage Square, der sich im Stadtzentrum befindet. Um diesen herum entstand im Laufe der Jahre eine prächtige Stadt. Der Platz, bzw. die Häuser, die dort erbaut wurden, sind nach wie vor im Originalstil erhalten und wurden im Laufe der Jahre aufwändig restauriert. Inzwischen befinden sich am Heritage Square viele Geschäfte, aber auch Cafés, in denen man prima zur Ruhe kommen kann. Architekturbegeisterte werden sich auch am aufwändig konzipierten Arizona Center erfreuen. Einkaufsmöglichkeiten sowie Kinos gibt es auf diesem Gelände massenhaft.

Familien, die mit Kindern nach Phoenix reisen, sollten den Zoo der Stadt unbedingt besuchen. Über 1.300 Tiere, darunter auch einige bedrohte Arten, können hier täglich bestaunt werden.

Seattle – Regenjacke nicht vergessen

Seattle liegt im Nordwesen der USA und ist die größte Stadt dieser Region. Sie liegt im US-amerikanischen Bundesstaat Washington und verwaltet das King County. In der Metropolregion Seattle leben etwa 3,4 Millionen Einwohner, während in der Stadt selbst lediglich rund 634.535 Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben. Sie teilen sich eine Fläche von 369,2 km², sodass die Bevölkerungsdichte bei ca. 2.941 Einwohnern je Quadratmeter Land liegt. Aufgrund des häufigen Regenwetters trägt die Stadt den Beinamen „Rain City“. Dennoch ist sie vor allem für Touristen nicht unattraktiv, denn sie hat einiges zu bieten. Da wäre beispielsweise der große Hafen der Stadt, der für den Handel mit Hawaii, Alaska, aber auch Asien besonders wichtig ist. Wirtschaftlich gesehen spielt auch das Unternehmen Boeing, welches hier seinen Sitz hat, eine große Rolle, ebenso wie große Unternehmen aus der Holz-, Eisen- und Stahlindustrie.

Eine weitere Sehenswürdigkeit und zugleich das Wahrzeichen der Stadt, ist der Space Needle, bei dem es sich um einen Turm handelt, der zu Ehren der im Jahr 1962 stattgefundenen Weltausstellung errichtet wurde. Der Turm ist 184 Meter hoch und bietet auf 160 Metern Höhe eine tolle Aussichtsplattform, von der aus ein großer Teil der Stadt überschaut werden kann. Auch der Smith Tower wird mit einer Höhe von 141 Metern begeistern. Das höchste Gebäude Seattles ist allerdings das Columbia Center, welches eine Höhe von 285 Metern aufweist. Ursprünglich sollte dieser Wolkenkratzer am 11. September 2011 ebenfalls den Terroranschlägen zum Opfer fallen. Wer die Kultur und Menschen der Stadt erleben möchte, sollte auch den Pike Place Market besuchen.

San Diego – Sonne satt

Die achtgrößte Stadt der USA ist San Diego. Sie liegt im US-Bundesstaat Kalifornien in unmittelbarer Nähe zu Mexico. Das San Diego County wird von der Stadt aus verwaltet. Rund 1,3 Millionen Menschen leben innerhalb San Diegos. Die gesamte Metropolregion bietet rund 3,09 Millionen Menschen ein Zuhause. Bei einer Fläche von 963,6 km² ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 1.556 Einwohnern je Quadratkilometer.

In San Diego gibt es beinahe nie schlechtes Wetter. Stattdessen erwartet den Urlauber hier Sonne satt, weshalb der Ort für Erkundungen durch Touristen überaus beliebt ist. Die Stadt am Pazifik lädt aufgrund ihrer teilweise enormen Wellen insbesondere Surfer aus aller Welt ein. Ruhe und Erholung finden Touristen hingegen im Balboa Park, den viele Familien gern für ein ruhiges Picknick nutzen. Inmitten des Parks liegt der berühmte San Diego Zoo, der zahlreiche Tierarten aus aller Welt beherbergt. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene werden diesen Tierpark lieben. Ebenso im Park befindlich sind verschiedene Museen, zu denen beispielsweise das Natural History Museum und das Aerospace Museum gehören.

Im Gaslamp Quarter, einem Stadtteil, der durch seine Gaslampen berühmt ist, findet der Tourist aufwändig restaurierte Gebäude und kann noch heute erleben, dass die Straßen bei Nacht mit Gaslampen beleuchtet werden. Dieses Highlight sollte sich niemand entgehen lassen, ebenso wie eine Besichtigung der Coronado Bridge, die sich über die gesamte Bucht erstreckt. Historisch und architektonisch wertvoll ist auch der Santa Fe Depot, ein alter Bahnhof.

Wer sich für Meeresbewohner wie Wale interessiert, darf auf keinen Fall darauf verzichten, Sea World zu besuchen. Die wunderbare Einrichtung liegt in der Mission Bay.

Philadelphia – Independence Hall nicht vergessen

Die Stadt Philadelphia – die fünftgrößte Stadt der USA – befindet sich im US-Bundesstaat Pennsylvania, und zwar unmittelbar am Delaware River, der an der amerikanischen Ostküste, im der Metropolregion Delaware Valley liegt. In der gesamten Metropolregion leben rund 5,96 Millionen Menschen. In Philadelphia (die Stadt wird oft auch als „Philly“ bezeichnet) sind es hingegen nur etwa 1,5 Millionen. Die Stadt nimmt eine Fläche von 369,4 km² ein, sodass sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 4.361 Einwohner je Quadratkilometer ergibt.

In den Jahren 1790 – 1800 galt Philadelphia als größte Stadt der USA und war zugleich die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Daher ist sie geschichtlich überaus relevant. Die Nummer 1 Sehenswürdigkeit ist die Independence Hall, die bereits vor vielen Jahren zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Im Jahr 1776 unterschrieb man in diesem Gebäude die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Zwar benötigt man für die Halle eine Eintrittskarte, diese ist jedoch kostenlos erhältlich, sodass sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Geschichtlich ebenfalls relevant sind das Liberty Bell Center sowie das National Constitution Center.

In der Stadt gibt es 10 Wolkenkratzer, von denen man zumindest die drei größten gesehen haben sollte. Das Comcast Center hat eine Höhe von 297,2 Metern, gefolgt vom One Liberty Place mit einer Höhe von 288 Metern und dem Two Liberty Place, welches immerhin noch eine Höhe von 258,5 Metern und eine Etagenzahl von 58 erreicht. Ein weiteres sehenswertes Highlight der Stadt ist die „Love-Skulpture“, die sich am John F. Kennedy Platz befindet. Das Philadelphia Museum of Art, das als Kulisse für den Film „Rocky“ diente, muss man unbedingt besichtigen.

Austin – Live Musik Fans willkommen

Austin ist die texanische Hauptstadt. Gleichzeitig ist sie mit einer Fläche von rund 767,28 km² die viertgrößte Stadt des US-amerikanischen Bundesstaates. In der gesamten Region leben etwa 1,83 Millionen Menschen, im Ballungszentrum sind es immerhin noch 842.590 Einwohner. Es ergibt sich hieraus eine Bevölkerungsdichte von etwa 1.294 Menschen je Quadratkilometer.

Austin, was im Vergleich zum restlichen Texas als recht liberal gilt, zeichnet sich durch die Vielzahl der Konzerte aus, die hier unter anderem in den vielen Musikclubs stattfinden. Live-Musik gehört zweifelsohne zur Kultur Austins, nicht umsonst spricht man von der „Welthauptstadt der Live-Musik“. Gleichzeitig wird Austin geprägt von den übermäßig vielen Studenten.

Doch die Stadt hat weitaus mehr zu bieten. Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch des Bob Bullock Texas States Museum? Hier lernen Reisende die Geschichte der Stadt kennen und finden viele interessante Dinge heraus. Ebenfalls interessant ist ein Besuch des botanischen Gartens „Lady Bird Johnson Wildblumen Zentrum“. Hier kann man nicht nur die texanische Pflanzenwelt erleben, sondern trifft auch auf einige Tiere. Eröffnet wurde der botanische Garten bereits im Jahr 1982.

Das unumstrittene Highlight der Stadt Austin erwartet den Urlauber jedoch bei einem Besuch der Congress Avenue Brücke. Das Bauwerk an sich erweist sich dabei als weniger interessant. Viel spannender ist die Tatsache, dass unter dieser Brücke die weltweit größte Fledermaus-Kolonie lebt. Etwa 1,5 Millionen Fledermäuse können hier in den Sommermonaten jeden Abend entdeckt werden. Bei Einbruch der Dunkelheit warten die mexikanischen Fledermäuse bereits darauf, endlich losfliegen zu können, um sich auf Nahrungssuche zu begeben. Sie werden durch die Besucher mit reichlich Insekten gefüttert – ein faszinierendes Schauspiel.

Baltimore – passt auf jeder Route

Im US-Bundesstaat Maryland liegt die Stadt Baltimore. Sie ist die größte Stadt der Region und erlangte durch ihren Seehafen große Bedeutung in den Vereinigten Staaten von Amerika. Seit dem Jahr 1851 ist Baltimore eine kreisfreie Stadt. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörte sie zu Baltimore County. Baltimore ist für die USA geschichtlich besonders relevant, da die Stadt als Inspiration zur Entstehung der amerikanischen Nationalhymne diente. Zugleich ist Baltimore dafür bekannt, dass hier die erste Eisenbahn in den USA fuhr.

Auf einer Fläche von 238,5km² leben rund 620.960 Einwohner (Stand 2010). Hieraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von ca. 2.967 Einwohnern je Quadratkilometer. Benannt wurde die im Jahr 1729 gegründete Stadt nach dem ersten sowie dem zweiten Baron Baltimore. Sie gelten als Begründer der Maryland-Kolonie. Für die Region ist die Stadt überaus wichtig, da sie Verkehrsknotenpunkt zwischen Philadelphia und Washington D.C. ist.

Die US-amerikanische Stadt ist angereichert mit zahlreichen bedeutenden Sehenswürdigkeiten, zu denen unter anderem das Nationalheiligtum Basilika Mariä Himmelfahrt gehört. Die Kathedrale wurde in den Jahren 1806 bis 1821 erbaut. Die im Jahr 1807 errichtete Zion Church of the City of Baltimore, die von deutschen Einwanderern gegründet wurde, ist ebenfalls einen Besuch wert.

Baltimore war Heimatstadt eines der berühmtesten Schriftsteller. Edgar Allan Poe lebte hier nicht nur, sondern wurde zugleich in der Stadt beerdigt. Noch heute kann das Poehouse, welches ein Museum ist, besichtigt werden. Weitere interessante Museen sind das Walters Art Museum, das Baltimore Museum of Art sowie das Contemporay Museum. Unmittelbar am Stadthafen liegt das National Aquarium, welches nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen überaus beliebt ist.

Dallas – geschichtlich spannend

Im US-Bundesstaat Texas liegt dessen drittgrößte Stadt Dallas. Zugleich ist sie die neuntgrößte Stadt der USA, deren Gründung im Jahr 1841 erfolgte. Während sich heute in erster Linie Unternehmen aus dem Computer-, Finanzdienstleistungs- und Telekommunikations-Sektor in Dallas angesiedelt haben, galt die Stadt in der Vergangenheit als Mittelpunkt der Baumwoll- und Ölindustrie. Begünstigt wurde dies durch die erstklassige Lage an verschiedenen Eisenbahnlinien. In der Stadt selbst leben rund 1,2 Millionen Menschen, wobei die gesamte Region ca. 6,5 Millionen Menschen ein Zuhause bietet. Mit einer Fläche von rund 997,1 km² ergibt sich somit eine Bevölkerungsdichte von etwa 1.350 Menschen je Quadratkilometer.

Innerhalb der Innenstadt gibt es verschiedene hohe Bauwerke, zu denen beispielsweise der Bank of America Plaza, ein Wolkenkratzer, gehört. Er ist 281 Meter hoch und wurde Mitte der 1980er Jahre eröffnet. Mit insgesamt 56 Etagen ist der Renaissance Tower das zweithöchste Gebäude der Stadt. Die Museen der Stadt laden dazu ein, die Kultur, die Geschichte, aber auch die Menschen der Stadt besser kennenzulernen.

Eines der bedeutendsten Museum ist das Women’s Museum, welches sich vor allem der amerikanischen Frauenbewegung widmet. Sehenswert sind auf jeden Fall der West End Historic Destrict, in welchem man einen guten Einblick in das Dallas der Vergangenheit erhält sowie das Dallas World Aquarium. Bedrohte Meerestiere, aber auch andere Tierarten werden hier beschützt. Zu den interessantesten Plätzen der Stadt gehören der Pioneer Plaza und der State Fair Park, der Austragungsort für musikalische und sportliche Veranstaltungen ist. In diesem Park sind verschiedene Museen untergebracht, die sich in Form des Museum of Nature & Science vereinen.

Houston – bitte kommen

Houston, die viertgrößte US-amerikanische Stadt, liegt im Bundesstaat Texas und ist gleichzeitig dessen größte Stadt. Mehr als 2 Millionen Einwohner leben auf einer Fläche von rund 1.558km². Die gesamte Region bietet jedoch rund 5,8 Millionen Menschen ein Zuhause. Somit liegt die Bevölkerungsdichte bei etwa 1.399 Menschen je Quadratkilometer. Houston beheimatet den sechsgrößten Hafen der Welt, sowie einen Schiffskanal, auf welchem sogar mächtige Seeschiffe fahren können. Wirtschaftlich gesehen ist Houston im Energie-Sektor sowie in der Flugtechnikindustrie ganz vorn dabei. Durch das in der Stadt ansässige Texas Medical Center, welches weltweit berühmt ist, kann Houston auch in der Forschung mithalten.

Houston ist Sitz des Museum of Finde Arts, welches das größte Kunstmuseum des gesamten Bundesstaates ist. Wer Kultur erleben möchte, sollte sich nach Houston Downtown begeben. Ansässig sind hier bedeutende Einrichtungen wie das Alley Theatre, die berühmte Jones Hall Konzerthalle, das Hobby Center for the Performing Arts sowie das Wortham Center, in welchem sich die Houston Grand Opera befindet. Architektonisch überaus interessant ist die im Jahr 1939 erbaute Houston City Hall, die umgeben ist von Wolkenkratzern. Für Familien mit Kindern lohnt sich ein Besuch des Downtown Aquariums, in welchem mehr als 200 Wassertiere ein Zuhause gefunden haben. Mit einer kleinen Eisenbahn können große Teile des Geländes angesteuert werden, was bei Kindern sehr gut ankommt.

Houston – das steht für NASA und Astronauten. Das hier ansässige Lyndon B. Johnson Space Center, welches im Jahr 1963 eröffnet wurde, ist ein wahrer Publikumsmagnet. Astronauten werden auf dem 650 Hektar großen Gelände ausgebildet. Touristen können sich einen Teil des Geländes jederzeit anschauen.

Boston – Freedom Trail Pflicht

Die Stadt Boston liegt an der Ostküste der USA im Bundesstaat Massachusetts und ist gleichzeitig dessen Hauptstadt. Bekannt ist Boston zweifelsohne dadurch, dass sich hier die weltberühmte Harvard University befindet, an welcher nur die Besten der Besten studieren können. Das MIT ist ebenfalls in Boston ansässig. In der Metropolregion Boston leben rund 4,55 Millionen Menschen. Die Stadt selbst dient jedoch lediglich ca. 617.590 Menschen als Lebensmittelpunkt. Boston ist 232,1km² groß, sodass sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 4.925 Einwohnern je Quadratkilometer ergibt.

Boston ist nicht nur eine typisch amerikanische Großstadt, sondern hat auch kulturell sowie Landschaftlich einiges zu bieten. Cape Cod beispielsweise ist eines der wichtigsten Erholungsgebiete in der Nähe der Stadt. Wer das typische Flair einer amerikanischen Metropole erleben möchte, sollte sich die Skyline Bostons nicht entgehen lassen.

Die Geschichte Amerikas wird dem Touristen auf dem „Freedom Trail“ auf besondere Art und Weise nähergebracht. Über eine Strecke von rund 4 Kilometern führt ein auf dem Fußweg angebrachter roter Streifen zu den wichtigsten geschichtlichen Stätten der USA. Allesamt beziehen sich auf die Unabhängigkeitsbewegung. Nicht weniger interessant sind der Black Heritage Trail und der Boston Nation Historical Park, der unter anderem das Bunker Hill Monument und die Old North Church beherbergt.

Museum-Fans bekommen in der Stadt einiges geboten. Sowohl das Boston Athenaeum als auch das Museum of Science oder das New England Aquarium, aber auch das Museum of Fine Arts sind in Boston ansässig. Eine Sehenswürdigkeit, die man sich bei einem Besuch in der Stadt auf keinen Fall entgehen lassen sollte, ist das Boston Symphony Orchestra, welches weltweite Berühmtheit genießt.

Detroit – Kanada um die Ecke

Detroit liegt im südöstlichen Teil des US-Bundesstaates Michigan, und zwar unmittelbar an der Grenze zu Kanada. Der Detroit River gilt als Grenzfluss. Mit einer Fläche von rund 370,2 km² ist Detroit die größte Stadt des Bundesstaates. Im Ballungszentrum leben etwa 701.470 Einwohner, sodass eine Bevölkerungsdichte von 1.951 Menschen je Quadratkilometer gegeben ist. Detroit ist mit über 80% eine der Gemeinden in den USA, in der die meisten Schwarzen leben.

Detroit ist vor allem im Bereich der Uferlinie geprägt von verschiedenen Baustilen, die auf den ersten Blick nicht immer miteinander harmonieren. Dennoch sind Gebäude wie das Comerica Tower of Detroit Center, das Guardian Build, der Cadillac Place und das Fisher Building sowie zahlreiche andere Bauwerke absolut sehenswert. Eines der bedeutendsten Gebäude der Stadt ist allerdings das Renaissance Center.

Kunstbegeisterte sollte sich einen Besuch im Detroit Institute of Arts nicht entgehen lassen, da hier unter anderem Kunstwerke Vincent van Goghs ausgestellt sind. Bilder von Pablo Picasso können ebenfalls betrachtet werden. Geschichtlich relevant sind Einrichtungen wie das Detroit Historical Museum, das Museum of African American History sowie das Motown Historical Museum. Motown ist eines der bekanntesten Musik-Labels der Welt. Etwas außerhalb des Innenstadtgebiets ist das Space Center der NASA vor nicht allzu langer Zeit eröffnet worden. Wer sich für die Weltraumforschung interessiert, ist hier genau richtig. Für grüne Inseln in der Stadt sorgen die zahlreichen Parks. Die bekanntesten von ihnen sind Belle Isle, der Palmer Park, der Chene Park, der Campus Martius Park und der River Rouge Park.

Chicago – Architektur vom feinsten

Im Bundesstaat Illinois liegt die Stadt Chicago, und zwar am südwestlichen Ufer des Michigansees. Chicago ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Zentren der gesamten USA und gleichzeitig deren drittgrößte Stadt. Auf rund 606,1 km² Land leben mehr als 2,7 Millionen Einwohner. Die gesamte Metropolregion beheimatet sogar mehr als 9,7 Millionen Menschen. Somit leben rund 4.615 Menschen auf einem Quadratkilometer Land. Verkehrstechnisch ist die Stadt für die USA sehr wichtig, da sie mit ihrer Eisenbahnstrecke die Westküste mit der Ostküste verbindet. Auch der Illinois Waterway ist von großer Bedeutung. Durch ihn ist die Stadt beispielsweise mit New York, aber auch mit dem Atlantik verbunden.

Handelstechnisch gesehen genießt die Stadt seit vielen Jahrhunderten einen weltweit guten Ruf, was nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass hier die größte Warenterminbörse der Welt – die Chicago Mercantile Exchange – ansässig ist. Futures, Optionen und wichtige Rohstoffe werden zudem an der in Chicago beheimateten Chicago Board of Trade gehandelt.

Zweifelsohne sollte sich jeder Besucher der Stadt das Zentrum anschauen, denn hier befinden sich zahlreiche architektonische Meisterwerke, zu denen selbstverständlich auch die typischen Wolkenkratzer gehören. Der Willis Tower beispielsweise ist das höchste Gebäude der Stadt. Beeindruckend ist der Blick auf den Trump International Hotel and Tower, welcher im Jahr 2009 eröffnet wurde. Er ist das zweitgrößte Gebäude der Stadt.

Kulturell gesehen kann die Stadt mit über 115 Theater-Spielstätten beeindrucken. Rund 250 Ensembles sind in Chicago ansässig und laden die Zuschauer herzlich zu tollen Stücken ein. Eine der bekanntesten derartigen Einrichtungen ist das Goodman Theatre. Ebenfalls begehrt ist das Civic Opera House.

Miami – Sonne, Sommer, Meer

Miami liegt im wunderschönen US-Bundesstaat Florida und ist Verwaltungssitz des Miami-Dade County. Miami ist die zweitgrößte Stadt Floridas. Lediglich Jacksonville läuft ihr hinsichtlich der Größe den Rang ab. Auf einer Fläche von 141,1 km² leben etwa 399.450 Menschen, die gesamte Metropolregion bietet jedoch über 5,56 Millionen Menschen ein Zuhause, woraus sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 4.322 Einwohnern je Quadratkilometer ergibt. Gelegen in der Biscayne Bay, befindet sich Miami in unmittelbarer Nähe zum Atlantischen Ozean und gilt daher unter anderem bei Badeurlaubern als beliebtes Touristenziel. Gerade die malerischen Strände könnten schöner nicht sein. Dennoch hat Miami viel mehr zu bieten.

Der berühmte Ocean Drive beispielsweise zieht jedes Jahr unzählige Reisende an. Der unmittelbar am Meer befindliche Weg wird von Skatern, Joggern, Spaziergängern und interessierten Touristen sehr gern besucht. Von hier aus erhält man zudem einen tollen Blick auf das Meer. In der näheren Umgebung befindet sich das so genannte Art Deco Viertel, zu welchem auch Teile des Ocean Drives gehören. Über 800 beeindruckende Gebäude im Art Deco Stil der 1920er und 1930er Jahre können hier bestaunt werden.

Little Havana sollte ebenfalls auf der To-Do-List der Besichtigungen in Miami stehen. In den 1960er Jahren flüchteten viele Kubaner in die USA. Vielerorts sind sie untergekommen, doch viele sehen den Bezirk Little Havana als ihre neue Heimat an. Wer hier herkommt, wird das Gefühl haben, auf Kuba zu sein.

Von Miami aus ist es nicht weit bis in die Everglades, einem der tollsten Naturgebiete der Welt. Zu beeindrucken weiß nicht nur dessen Pflanzenvielfalt. Auch viele Reptilien fühlen sich hier wohl.

Memphis – vielfältige Musik

Am Ostufer des Mississippi und somit inmitten des Bundesstaates Tennessee, liegt dessen größte Stadt Memphis. Die Bevölkerungsdichte liegt bei ca. 894 Einwohnern je Quadratkilometer und ergibt sich aus einer Fläche von 763,4 km² sowie der Einwohnerzahl von etwa 646.890. Bezieht man die gesamte Metropolregion ein, so liegt die Einwohnerzahl bei immerhin 1,26 Millionen.

Einige der wichtigsten Musikrichtungen der Welt wurden in Memphis entwickelt. Soul und Blues gehören ebenso dazu, wie Rock ‚n Roll. Elvis Presley beispielsweise, einer der berühmtesten Sänger aller Zeiten, lebte einige Jahre in der wunderschönen Stadt am Mississippi. Im Jahr 2000 eröffnete das Rock´n Soul Museum, in welchem der Besucher sehr viel Interessantes über die Musik in Memphis erfahren kann.

Bis etwa in die 1870er Jahre boomte die Wirtschaft in der Stadt, dann jedoch wurde sie immer wieder von verheerenden Katastrophen heimgesucht. Allein dem Unternehmen FedEx ist es zu verdanken, dass sich Memphis wirtschaftlich wieder erholen konnte. Schließlich ist das Unternehmen unumstritten der größte Arbeitgeber der gesamten Region.

Geprägt wird Memphis zweifelsohne vom Mississippi River, der die Stadt durchquert. Die Delta Queen, einer der berühmtesten Mississippi-Schaufelraddampfer, befördert jährlich viele tausend Touristen. Dieses einzigartige Erlebnis sollte man sich bei einem Besuch der Stadt auf keinen Fall entgehen lassen, ebenso wenig wie eine Reise zum Vergnügungspark Mud Island. Zu erreichen ist dieser mit Hilfe einer Schwebebahn. Seit September 2004 ist Memphis um eine Sehenswürdigkeit reicher, denn das FedEx Forum wurde eröffnet. Musikalische aber auch sportliche Veranstaltungen werden in dieser Arena abgehalten. Ca. 19.000 Zuschauer finden in dem Stadion einen Platz.

Los Angeles – Hollywood ich komme

Im US-Bundesstaat Kalifornien liegt dessen größte Stadt Los Angeles, auch bekannt unter der Abkürzung „L.A.“ Los Angeles grenzt nicht nur an den Pazifik, sondern auch an den Los Angeles River und gilt daher nicht nur bei Badeurlaubern als beliebtes Reiseziel. Wer in die Stadt kommt, möchte natürlich vor allem eines spüren – das wahre Hollywood-Feeling. Angekommen in Los Angeles bemerkt man aber recht schnell, dass es sich um die zweitgrößte Stadt der gesamten USA handeln muss, denn in L.A. ist immer etwas los. Auf einer Fläche von ca. 3.792 km² leben derzeit rund 3,8 Millionen Einwohner. Die gesamte Metropolregion zählt jedoch mehr als 12,8 Millionen Einwohner.

Zweifelsohne ist L.A. in erster Linie durch Hollywood bekannt. Allerdings gilt es gleichzeitig als weltweit größter Standort für die Industrie im Bereich Flugzeug und Raumfahrt. Viele Forschungseinrichtungen befinden sich in der Stadt. Unumstritten ist der weltberühmte „Walk of Fame“ einer der Anziehungspunkte für Touristen. Jeder möchte einmal auf dem am Hollywood Boulevard befindlichen berühmten „Gehweg“ langmarschieren, auf den Spuren der Weltstars. Zur Ehrung prominenter Personen wurden inzwischen über 2.500 Sterne in den Bürgersteig eingelassen und mit Handabdrücken der jeweiligen Persönlichkeit versehen. Am Mount Lee findet sich ein weiteres Highlight Hollywoods, das Hollywood Sign. Diese Buchstaben in überdimensionaler Größe – jeder Buchstabe hat eine Höhe von ca. 15 Metern – sind weltweit in aller Munde. Bei einer Reise in die Stadt muss eine Besichtigung der Filmstudios auf dem Plan stehen.

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind das Griffith Observatory, der Farmers Market, die Union Station, der Santa Monica Pier, das Los Angeles Country Museum of Art sowie das California Science Center.

New Orleans – Jazz an jeder Ecke

Bei New Orleans handelt es sich um die größte im US-Bundesstaat Louisiana liegende Stadt. Der am Mississippi gelegene Hafen der Stadt prägt die Wirtschaft des Industriezentrums in großem Stil. Auf einer Fläche von ca. 907 km² leben etwa 343.830 Menschen. Die gesamte Region eingerechnet, sind es noch einmal gut 1 Million mehr. Die Bevölkerungsdichte beträgt etwa 735 Einwohner je Quadratkilometer.

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt New Orleans ist sicherlich das French Quarter, ein Stadtteil mit einem besonderen geschichtlichen Hintergrund. Entworfen wurde es bereits im Jahr 1721. Zum French Quarter gehören unter anderem das Café du Monde, die Bourbon Street sowie der Louis Armstrong Park. Shoppen und hervorragend speisen können Urlauber auf den French Market, der in der Nähe des Jackson Squares liegt. Unumstritten steht auch der Jackson Square im Mittelpunkt des Geschehens. Viele Touristen nutzen ihn als Motiv für tolle Urlaubsfotos. Doch er diente auch als Kulisse für berühmte Filme. So ist er beispielsweise im Film „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ zu sehen.

New Orleans ist die Stadt des „Jazz“. Noch heute klingen an vielen Ecken die herrlichen Jazz-Töne. So verwundert es nicht, dass auch die Preservation Hall viele Touristen anzieht. Hierbei handelt es sich um ein Konzertgebäude, in welchem regelmäßig bekannte Jazz-Größen Auftritte haben.

Wer auf der Suche nach Ruhe und Erholung ist, der muss auch hierauf in New Orleans nicht verzichten. Der City Park, welcher der älteste Park der Stadt ist, bietet jede Menge Grün und ist daher für ein Picknick besonders gut geeignet.

Las Vegas – bitte nicht alle verzocken

Der US-Bundesstaat Nevada, welcher inmitten einer Wüste liegt, beherbergt die wohl interessanteste Stadt des gesamten Landes, Las Vegas. Mit rund 340 km² Fläche ist sie gleichzeitig die größte Stadt des Bundesstaates. Innerhalb des Ballungsgebietes leben rund 558.000 Menschen. Beachtlich ist daher die Relation zu den jährlich anreisenden Besuchern. Etwa 39 Millionen sollen es sein und dies ist auch kein Wunder, denn in Las Vegas – bekannt durch seine Spielcasinos – ist scheinbar alles möglich. Viele der Besucher reisen nicht zuletzt deshalb an, um sich hier auf besondere Art und Weise das Ja-Wort zu geben.

Las Vegas ist zugleich ein Ort, an welchem zahlreiche Berühmtheiten auftraten. Während kürzlich Britney Spears einen mehrjährigen Vertrag ergattern konnte, traten in der Spiel-Stadt auch Show-Größen wie Elvis Presley, Celine Dion, Frank Sinatra, Johnny Cash, Elton John und The Rat Pack auf. Las Vegas ist und bleibt magisch, nicht zuletzt auch wegen der legendären Zaubershows, durch die nicht nur David Copperfield weltweite Berühmtheit erlangte. Auch das aus Deutschland stammende Magier-Duo Siegfried und Roy zog die Zuschauer mit ihren Auftritten, das es gemeinsam mit Raubtieren unternahm, in seinen Bann. Beendet wurde der Hype um die Magier schlagartig am 3. Oktober 2003. An diesem Tag wurde Roy von einem Tiger schwer verletzt.

Las Vegas beherbergt zahlreiche bedeutende Hotels und Kasinos. Das Hotel Bellagio, welches ein großes, luxuriöses Kasino beherbergt, gilt als das berühmteste. Das Mirage wiederum ist bekannt durch die Auftritte der Weltstars, die hier regelmäßig stattfinden. Zu den weiteren interessanten Hotels gehören das Flamingo, das Monte Carlo Resort und das Paris Las Vegas.

Atlanta – auf für Kinder spannend

Atlanta ist eine Stadt in den USA. Sie ist die Hauptstadt des Bundesstaates Georgia und liegt zum Teil in DeKalb County. Teile der Stadt liegen zudem in Fulton County. Die Gründung der 343 km² großen Stadt erfolgte im Jahr 1847. In Atlanta selbst leben derzeit rund 420.000 Einwohner. Bezieht man die gesamte Metropolregion mit ein, so ergibt sich eine Einwohnerzahl von 5.729.300. Die Bevölkerungsdichte liegt bei ca. 1.230 Menschen je Quadratkilometer.

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der Atlanta Botanical Garden. In einem separat angelegten Garten für Kinder, können diese herumtollen und allerhand Interessantes entdecken. Das Dorothy Chapman Fuqua Conservatory ermöglicht einen tollen Einblick in die Welt bedrohter und seltener Pflanzenarten. Ebenfalls interessant für die Kleinen ist der Zoo Atlanta, der mehr als 200 Tiergattungen beherbergt. Die über 800 großen Bewohner des Zoos begeistern täglich die Touristen. Der Zoo liegt im Grant Park, in der Nähe von Downtown.

Spannend wird es auch im Stone Mountain Park, bei dem man beispielsweise über den Baumkronenweg „Sky Hike“ laufen kann. Im Park finden regelmäßig Lasershows statt. Kulturell wird es bei einem Besuch der Theater, die in Atlanta angesiedelt sind. Zu den bekanntesten gehören: das 14th Street Playhouse, das Theatrical Outfit, The Foy Theatre, The New American Shakespeare Tavern und das Center for Puppetry Arts. Geschichtlich Interessierte kommen im Martin Luther King Jr. National Historic Site auf ihre Kosten. Das Geburtshaus des berühmten Bürgerrechtlers kann bei einer Führung besichtigt werden. Es ist täglich geöffnet. Historisch wird es zudem im Atlanta History Center, welches in Buckhead liegt.

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