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Viele Touristen, die ihren Urlaub in der Türkei geplant haben, schauen mit einem flauen Gefühl im Magen die Nachrichten an. Obgleich Anfang des Jahres es noch fast ungefährlich erschien, seinen Sommerurlaub in der Türkei zu buchen, so hat sich die Lage in den letzten Wochen extrem verschärft. Dabei sind die aktuellen Bilder von den Anschlägen in Istanbul genauso abschreckend wie die Drohgebärden türkischer Politiker gegenüber ausländischen Besuchern. Wer sich dabei unwohl fühlt und über Thomas Cook gebucht hat, sollte die von Thomas Cook kostenlos angebotene Möglichkeit der Stornierung seiner Reise nach Istanbul nutzen. Touristen können jederzeit beim führenden Reiseanbieter Thomas Cook auf ein anderes, sicheres Reiseziel umbuchen, damit sie ihren Urlaub unbeschwert genießen können.

Entwicklung in der Türkei

Leider entwickelt sich gerade Istanbul, die Großstadt am Bosporus, zu einem zunehmend unsicheren Pflaster. Bereits am 19.März kostete ein Selbstmordattentäter vier Menschen in einer bekannten Einkaufsstraße das Leben, wobei 36 Menschen verletzt wurden. Zudem steigt die Zahl der ständig präsenten Sicherheitskräfte, was die Lage vor Ort sicher nicht entspannt. Im Vorjahr besuchten knapp 6 Millionen Bundesbürger die Türkei, um sich einen ruhigen Urlaub zu gönnen. Obgleich die Anschläge in Istanbul stattfanden, was mehrere hundert Kilometer von den beliebtesten Badeorten im Land entfernt liegt, so beunruhigt es die Urlauber doch. Und es wäre auch nicht das erste Attentat, das in den bekannten Touristenzentren stattfindet.

Auswärtiges Amt warnt ebenfalls

Inzwischen warnt auch das Auswärtige Amt vor den zunehmenden politischen Spannungen wie auch vor gewaltsamen Auseinandersetzungen oder Anschlägen mit terroristischen Hintergründen. Von Reisen in die türkischen Grenzgebiete wird grundsätzlich abgeraten. Allerdings sollten Besucher der Städte Istanbul, Ankara wie auch anderen Großstädten erhöhte Vorsicht walten lassen. Eine offizielle Reise- oder Teilreisewarnung will das Auswärtige Amt derzeit noch nicht aussprechen. Trotzdem rät es den Reisenden in die Türkei, sich durch die Nachrichten über die aktuelle Sicherheitslage auf dem Laufenden zu halten. Grundsätzlich gilt für die Reisenden auch der Hinweis, dass das Gefahrenpotenzial zunimmt, je weiter sie in den Südosten der Türkei reisen. Dort muss mit längeren Ausgangssperren und sogar mit bewaffneten Auseinandersetzungen gerechnet werden.

Bisher keine Touristenorte in der Türkei  als Terrorziele

Selbst Kenner der dortigen Verhältnisse können keine Region der Türkei benennen, wo Touristen noch gefahrlos Urlaub machen können. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass die touristischen Regionen bisher von politischen Unruhen und auch von Anschlägen verschont geblieben sind.

Jedoch haben bereits terroristische Gruppierungen damit gedroht, auch Touristen ins Visier ihrer Anschläge zu nehmen, da diese indirekt die Politik der Regierung unterstützen. Wer trotzdem seinen Urlaub gern in der Türkei verbringen möchte, sollte einige Tipps beherzigen. So sollten Militär- und Regierungseinrichtungen gemieden werden und sich gleichzeitig von politischen Demonstrationen fernhalten. Auch große Menschenansammlungen zu vermeiden, erhöht die eigene Sicherheit in der aktuellen Situation. Gleichzeitig sollten sich Urlauber nur so kurz wie möglich auf belebten Plätzen, bei Touristenattraktionen oder in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln aufhalten. Auch Überlandreisen auf eigene Faust sollten die Urlauber vorerst verzichten.

Grundsätzlich ist es auch noch möglich, nach Istanbul an den Bosporus zu reisen. Immerhin ist sie das kulturelle Zentrum des Landes und hat eine große Zahl an touristischen Attraktionen wie unvergleichlichen Kulturgütern zu bieten. Und es liegt noch keine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Istanbul vor. Wer den kostenlosen Service einer Stornierung seiner gebuchten Urlaubsreise nach Istanbul nicht annehmen möchte, sollte sich an die vorhin erwähnten Verhaltenstipps halten und vorrangig Demonstrationen, öffentliche Plätze oder auch Militäreinrichtungen meiden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind mit Vorsicht zu genießen und daher ist eine individuelle Transportlösung vorzuziehen wie ein Taxi oder ein Mietwagen. Zudem sollten sich Urlauber so unauffällig wie möglich verhalten und sich zudem aus politischen Diskussionen jeglicher Art heraushalten. Die politisch angespannte Stimmung vor Ort kann schnell umschlagen, was durch ein zurückhaltendes Auftreten sicher vermieden werden kann. Das gilt vor allem für politische Äußerungen zur politischen Lage, der Regierung und insbesondere zum türkischen Präsidenten Erdogan. In der Türkei werden bei uns zugesicherte Grundrechte wie die Meinungsfreiheit oder Pressefreiheit nicht gewährleistet.

Last Minute Reise in die Türkei buchen?

Die Türkei ist aktuuell für viele Schnäppchejäger ein mögliches Last-Minute-Urlaubsziel geworden. Obwohl in der Hauptstadt viel Unruhe herrscht und der Terror allgegenwärtig zu sein scheint, locken Schnäppchenangebote dennoch Tausende

Touristen ins Land. Große Reiseanbieter wie Thomas Cook bieten Ihren Kunden kostenlose Stornierungen an, so besteht immer die Option auch kurzfristig, im Falle weitere Anschläge, die gebuchte Türkeireise zu stornieren. Zudem bietet Thomas Cook neben konkurrenzfähigen Preisen auch Online Rabatte bis zu 180,- Euro an (siehe hier.)

Unser Tipp: Sollten Sie sich für einen Türkeiurlaub entscheiden, wählen Sie am besten nicht die typischen Touristenstädte, sondern vielleicht eine kleinere Bucht, die nicht sofort in jedem Reiseführer zu finden ist.

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