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Die “Flüchtlingskrise“, die sich in den vergangenen Monaten zunehmend ausgebreitet und verschärft hat, sorgte in ganz Europa für zuvor unvorhersehbare Zustände. Dadurch wurde nicht nur das Leben vieler in Europa heimischer Menschen verändert, sondern auch der Beginn eines neuen Miteinanders eingeläutet. Die wenigsten Westeuropäer möchten daher Urlaub in einer Region machen, wo sie das Elend live miterleben und sich mit der Thematik auseinander setzen müssen.

Redaktionstipp: Wenn Sie den vertriebenen Menschen helfen möchten, können Sie dies z.B. durch Spenden auf der Seite Aktion Deutschland hilft tun.

Doch nach einigen Monaten der anhaltenden Krisensituation begannen immer mehr Länder, sich gegen anströmende Flüchtlingswellen vorzugehen. Vor allem die Länder, in denen Flüchtlinge zuerst ankamen, waren diesbezüglich besonders schwer betroffen. Im Folgenden erfahren Sie, um welche Länder es sich dabei handelt und in welchen Ländern eher wenige Flüchtlinge angekommen sind. Zudem bekommen Sie Informationen darüber, wie sich der Trend in der Flüchtlingskrise in den folgenden Monaten entwickeln wird und welche Länder dann vorwiegend betroffen sein werden.

Besonders stark betroffene Regionen und Routen

Stark betroffen sind vor allem Länder, und damit auch die zugehörigen Urlaubsinseln, die auf den direkten Routen der Asyl Suchenden liegen. Um sich ein besseres Bild von der Situation machen zu können, sollten also zuerst einmal die Routen und Wege der Flüchtlinge betrachtet werden. Hierbei handelt es sich um folgende Routen:

  • Route über das zentrale Mittelmeer
  • Route über den Westbalkan
  • Route über die östliche Mittelmeerregion (Seeweg)
  • Route über die östliche Mittelmeerregion (Landweg)

Vor allem die Route über das Mittelmeer war in der Vergangenheit eine beliebte Route von Flüchtlingen, um von den Schleppern in eine neue Heimat gebracht zu werden. Nachdem die Regulation der Mittelmeerroute durch die Regierungen der einzelnen Staaten immer weiter verschärft wurde, kam es zu einer relativen Verschiebung der Flüchtlingsrouten. Im Jahr 2015 kamen exponentiell mehr Flüchtlinge über die verschiedenen Routen über die Ägäis als in den vergangenen Jahren.

Die beliebten Routen sind ebenso gefährlich, wenn nicht sogar gefährlicher, als die bisher so beliebte Mittelmeerroute.

Zentrale Mittelmeerroute der Flüchtlinge

Bei der zentralen Mittelmeerroute kommen vor allem Flüchtlinge von Ländern wie Libyen, Tunesien und Ägypten an die Küste Italiens. Dies war im Jahr 2014, laut der europäischen Grenzbehörde Frontex, die beliebteste Route für Flüchtlinge. Vor allem Flüchtlinge aus afrikanischen Staaten sind über diese Route nach Europa gekommen.

Osteuropa-Route

Die Osteuroparoute brachte vor allem Flüchtlinge an die Grenzen Griechenlands. Auch für Flüchtlinge aus der Türkei ist diese Route ein beliebter Weg, um an die griechischen Inseln zu kommen.

Beliebte Urlaubsinseln und die Belastungen durch die Flüchtlingskrise

Griechenland ist ein sehr beliebtes Urlaubsland, es rangierte in den letzten Jahren sogar unter den Top-Urlaubsdestinationen. Ein Problem, das Griechenland in den letzten Jahren zunehmend belastet, ist die immer stärker aufflammende Flüchtlingskrise. Betroffen sind hier vor allem Inselgruppen in der Nähe der Ägäis und der Türkei.

Zu den, in den letzten Jahren stark von der Flüchtlingskrise betroffenen griechischen Inseln, gehören unter anderem:

  • Lesbos
  • Kos
  • Samos
  • Chios

Diese Inseln verzeichneten Buchungseinbußen von bis zu 90 Prozent, seitdem die Flüchtlingskrise zunehmend stärker auch in der EU in Erscheinung getreten ist.

Zu empfehlende Urlaubsinseln

Einige Urlaubsinseln sind auch durch die aufgekommene Flüchtlingskrise nach wie vor sehr beliebt. Unter anderem hat dies mit der Tatsache zu tun, dass vor allem diese griechischen Inseln über wunderschöne Strandflächen verfügen. Teilweise verzeichnen auch genau diese Urlaubsinseln Buchungszuwächse von bis zu 20 Prozent. Unter anderem erfreuen sich die Inseln

  • Kreta
  • Rhodos
  • Mykonos
  • Zakynthos
  • Korfu

steigender Beliebtheit.

Alternativen zu den griechischen Inseln

Die griechischen Inseln sind besonders stark von der Flüchtlingskrise betroffen und so verzeichnet besonders Griechenland einen Buchungseinbruch, bedingt durch die Zuströme an Flüchtlingen. So steigen immer mehr Urlaubssuchende auf alternative Destinationen um. Besonders Länder wie Spanien, Bulgarien und Portugal, aber auch Italien und Kroatien sind sehr beliebte Reiseziele seit dem Beginn der Flüchtlingskrise. Im Folgenden werden die verschiedenen Aspekte hinsichtlich der unterschiedlichen Reisedestinationen näher beleuchtet.

Spanien: Kaum Flüchtlinge

Auch viele spanische Küstenregionen sind, nach der aufkommenden Flüchtlingssituation in Europa, zu beliebten Reisezielen geworden. Gerade Spanien erwartet im kommenden Jahr einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den steigenden Tourismus. Vor allem Küstenregionen wie die Balearen, aber auch die Kanaren sind sehr beliebte Reiseziele, wenn der Flüchtlingskrise weitgehend entgangen werden will.

Türkei

Selbst die Türkei bietet im kommenden Jahr einige Vorteile in Bezug auf die Urlaubsplanung. Durch die Ereignisse in den vergangenen Monaten sind die Preise für die Übernachtungen in türkischen Hotels extrem billig geworden. Dies hängt nicht unwesentlich mit den Terroranschlägen zusammen, die in der Vergangenheit für Aufsehen sorgten. Aber auch durch die politische Situation sind Urlauber in der Türkei meist vor großen Flüchtlingsströmen landesweit sicher. Lesen Sie bitte hierzu unseren Ratgeber: Ist die Türkei sicher für Urlaub?

Bulgarien

Wer noch sicherer gehen will, kann in diesem Jahr Bulgarien als echte Alternative zur Türkei ansehen. Bulgarien bietet Sonne, Meer und wunderschöne Sandstrände zu sehr günstigen Preisen. Besonders für Sparer dürfte Bulgarien auch durch die Distanzierung von der Flüchtlingskrise in diesem Jahr ein wahrer Geheimtipp sein. Immer mehr Urlauber sehnen sich, vor allem in diesen unsicheren Zeiten, nach einer sicheren und gleichzeitig preisgünstigen Urlaubsalternative. Hier ist Bulgarien genau das richtige Reiseziel.

Andere Staaten der EU

Aber auch andere Staaten wie beispielsweise Portugal oder Italien und Kroatien sind beliebte Reiseziele. Seit dem Beginn der Flüchtlingskrise steigen diese Urlaubsdestinationen in der Gunst der Urlauber stetig auf. Vor allem beziehen diese Länder die Buchungszuwächse von Urlaubern, die auf Grund der Situation in Nordafrika und der Türkei nicht unbedingt in diese Länder verreisen wollen. Zu beachten ist jedoch, dass diese Länder teilweise alles andere als

billig sind und so oft mit Spanien um Urlauber konkurrieren.

Fazit zur Flüchtlingsproblematik während des Urlaubs

Die Flüchtlingskrise hat nicht nur die Politik und die Wirtschaft vor neue Herausforderungen gestellt, sondern auch die Situation in der Reisebranche deutlich verschärft. Wer nicht in einer Flüchtlingshochburg Urlaub machen will, sollte sich frühzeitig Alternativen suchen.

Viele Länder bieten wunderschöne Urlaubsdomizile, die nicht direkt von der Flüchtlingskrise betroffen sind. In diesen Ländern können Urlauber unbeschwert den Urlaub genießen. Egal ob Partyurlaub, Familienurlaub oder Abenteuerreise – auch trotz der anhaltenden Flüchtlingskrise und der angespannten Situation zwischen den einzelnen Ländern der Europäischen Union, gibt es schöne Urlaubsinseln in Ländern, die Sie überraschen könnten.

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